Wien, Österreich · seit 2006

easyname

"Domain-Registrar & Webhoster aus Österreich"

Domains Shared Hosting VPS
ab € 1,99 / Monat
Zum Anbieter →

Stärken & Schwächen

Was den Hoster auszeichnet

  • AT-Hoster mit DE-RZ — DSGVO-sicher
  • Sehr günstige Einstiegstarife
  • Solider deutschsprachiger Support
  • Domain-Registrar mit großer .at-Auswahl
  • Teil dogado group (Stabilität)

Worauf zu achten ist

  • Kein Managed-WP-Komfort
  • Kein integriertes Staging/CDN
  • Performance eher Mittelklasse
  • Marke außerhalb AT weniger bekannt

Verfügbare Tarife

Webhosting Smart
€ 1,99 € 4,99 / Monat
Speicher5 GB
Domains1
WP-Installs1
Zum Tarif
Webhosting Profi
€ 3,99 € 7,99 / Monat
Speicher25 GB
Domains2
Zum Tarif
Webhosting Power
€ 9,99 € 14,99 / Monat
Speicher100 GB
Domains
Zum Tarif

Features im Detail

WordPress
Managed WordPressnein
Staging-Umgebungmanuell
WP-CLInein
Multisite-Supportja
CDN inklusivenein
Object-Cachekeine
Performance
Webserverapache
PHP-Version8.3
Speicher-TypSSD
HTTP/3 Supportnein
Sicherheit & DSGVO
Server-Standort🇦🇹 AT · 🇩🇪 DE
AVV verfügbarja
ISO 27001nein
DDoS-Schutzja
Auto-Backupja
Ökostromja
Support
24/7ja
SprachenDE · EN
KanäleEmail · Telefon · Ticket
WP-Experten-Supportnein

Firmenporträt

easyname ist einer der bekanntesten Domain-Registrare und Webhoster Österreichs und ein Stück gelebte österreichische Internet-Geschichte. Gegründet wurde das Unternehmen 2005 vom Wiener Unternehmer Florian Schicker, am Markt etabliert hat sich die Marke ab 2006. Der Name war Programm: Während sich Mitbewerber damals durch komplizierte Konfigurationsmasken und unverständliche Tarifstrukturen auszeichneten, wollte easyname den Domain- und Hosting-Kauf vor allem eines machen – einfach. Diese Positionierung trägt das Unternehmen bis heute, knapp zwanzig Jahre später.

Der Hauptsitz liegt in Wien-Favoriten (1100 Wien), wo das Unternehmen als easyname GmbH im österreichischen Firmenbuch eingetragen ist. Aus dem ursprünglichen Garagen-Start-up ist über die Jahre ein mittelständisches Hosting-Unternehmen mit über 50 Mitarbeitern geworden, das laut eigenen Angaben mehr als 100.000 Kunden weltweit betreut. Hosttest.at attestiert easyname für 2025 den zweiten Platz unter den österreichischen Webhostern – hinter dem Platzhirschen World4You und vor zahlreichen kleineren regionalen Anbietern. Damit ist easyname in Österreich praktisch nicht zu übersehen.

Ein zentrales Datum in der jüngeren Firmengeschichte ist der 28. Mai 2020. An diesem Tag wurde der Zusammenschluss von easyname mit der deutschen dogado GmbH wirksam. Florian Schicker veräußerte sein Unternehmen an die dogado-Gruppe rund um Geschäftsführer Daniel Hagemeier, blieb aber zunächst rund drei Jahre als Co-Eigentümer und Geschäftsführer der österreichischen Tochter an Bord. Damit entstand eine der größten inhabergeführten Hosting-Gruppen im deutschsprachigen Raum, mit Standorten in Dortmund, Lübeck, Hannover, Halle an der Saale und Wien. Die Gesamtgruppe verfügte zum Zeitpunkt der Fusion über knapp 170 Mitarbeiter und über 250.000 Kunden. Der österreichische Online-Wirtschaftsdienst trendingtopics.eu sprach in diesem Zusammenhang von einem zweistelligen Millionen-Exit für Schicker.

Seit der Fusion ist easyname Teil eines größeren Hosting-Verbunds, agiert nach außen aber weitgehend eigenständig: Marke, Wiener Standort, technische Infrastruktur und das Support-Team blieben erhalten. Für österreichische Kunden ist das ein wichtiger Punkt, denn die Identifikation mit einem Wiener Anbieter spielt im DACH-Hostingmarkt traditionell eine größere Rolle, als manchem deutschen Mitbewerber bewusst ist. Die Kommunikation läuft auf Deutsch und Englisch, das Webportal gibt es in mehreren Sprachvarianten – inklusive einer dezidierten österreichischen Domain (easyname.at, easyname.com), die je nach Region automatisch ausgespielt wird. Auch nach der Übernahme blieb easyname bei seiner österreichischen DNA: Rechnungen kommen mit AT-USt-ID, der Support sitzt in Wien, und die Hauptrechenzentren stehen in der Bundeshauptstadt.

Strategisch ergänzte sich der Zusammenschluss gut. dogado bringt Skalierung, Einkaufsvolumen und ein breiteres Produktportfolio (insbesondere im Business- und Cloud-Segment) mit, easyname brachte den österreichischen Marktzugang, eine technisch starke Infrastruktur und eine sehr loyale Kundenbasis. In den Jahren nach der Übernahme integrierte easyname zusätzlich kleinere Wettbewerber: Im Dezember 2020 wurde Sprit.org mit rund 8.000 Kunden übernommen, im Mai 2022 folgten domainname.at und webspace.at mit weiteren 4.000 Kunden. Mit jeder Akquisition wuchs die Position als Nummer zwei am österreichischen Markt.

Infrastruktur und Server

Das Herzstück jedes Hosters sind die Rechenzentren – und hier hat easyname eine bemerkenswert klare Story. Anders als viele Mitbewerber, die ihre Server in irgendwelchen anonymen Colocation-Hallen unterbringen, kommuniziert easyname seine Standorte und deren Eigenschaften offensiv. Insgesamt nutzt easyname drei Rechenzentrums-Standorte: Wien (primär), Frankfurt am Main und Zürich. Der Hauptanteil der Hosting-Workloads – und damit auch der WordPress-Pakete österreichischer Kunden – liegt in Wien.

In Wien betreibt easyname laut Eigenangabe drei moderne Rechenzentren, die direkt über Glasfaser miteinander verbunden sind. Diese mehrstandort-Architektur innerhalb derselben Stadt ist relativ selten und bringt zwei Vorteile: Einerseits bleibt die Latenz extrem niedrig, weil keine Daten ins Ausland geschickt werden müssen, andererseits ist eine geo-redundante Verteilung von Backups und Failover-Systemen möglich, ohne den juristischen Datenschutzraum Österreich zu verlassen. Für Kunden, die DSGVO-Compliance auf höchstem Niveau brauchen – etwa Arztpraxen, Anwaltskanzleien oder öffentliche Stellen – ist das ein gewichtiges Argument.

Die technische Ausstattung folgt modernen Enterprise-Standards. Alle Rechenzentren sind nach ISO/IEC 27001 zertifiziert, dem internationalen Standard für Informationssicherheits-Managementsysteme. Die Stromversorgung erfolgt ausschließlich aus atomstromfreiem, CO2-neutralem Strom – ein Punkt, den easyname gerne in der Marketing-Kommunikation hervorhebt und der für nachhaltigkeitsorientierte Unternehmen relevant ist. Es gibt redundante USV-Systeme mit getrennter A+B-Stromversorgung, Free-Cooling zur Effizienzsteigerung des PUE-Wertes, biometrische Zugangskontrollen, 24/7-Videoüberwachung, mehrere Zugangsbarrieren und regelmäßige Sicherheitspatrouillen vor Ort. Lösch- und Leckageschutzsysteme schützen vor Brand und Wasserschaden.

Bemerkenswert ist die Netzwerk-Anbindung des Wiener Standorts: easyname spricht von über 100 Carriern mit direkter Anbindung sowie Zugang zu fünf großen Internet Exchange Points (VIX, DE-CIX, SOX, Peering.cz, AMS-IX). Hinzu kommt ein direkter Anschluss an Amazon Web Services (AWS), was hybride Architekturen mit AWS-Diensten beschleunigt. Diese Peering-Vielfalt sorgt dafür, dass Datenpakete weltweit auf optimalen Routen zugestellt werden können.

Das offiziell zugesagte Service Level liegt bei einer garantierten Verfügbarkeit von über 99,95 Prozent pro Jahr. Das entspricht maximal rund 4,4 Stunden Downtime pro Jahr – ein realistischer und solider Wert für klassisches Shared Hosting. Hosttest.at misst in seinen Statistiken sogar einen leicht höheren Wert von 99,93 Prozent über alle Pakete hinweg. Die Reaktionszeit bei Störungen ist mit maximal einer Stunde definiert, was für mittelständische Anbieter ein guter Branchenwert ist. Auf der Hardware-Seite setzt easyname durchgängig auf SSD-Storage – auch in den Einstiegspaketen –, was bei datenbankgetriebenen Anwendungen wie WordPress den entscheidenden Performanceunterschied gegenüber alten HDD-Setups macht. Datentransfer ist in allen Webhosting-Paketen unbegrenzt.

WordPress-Stack

WordPress läuft bei easyname auf einem vergleichsweise flexiblen, klassischen Shared-Hosting-Stack. Das Unternehmen bietet – anders als spezialisierte Anbieter wie Raidboxes oder Kinsta – keine eigene, dezidiert auf WordPress optimierte Container-Plattform mit eigenem Caching-Layer und Auto-Scaling. Stattdessen bekommt man bei easyname einen breit nutzbaren LAMP/LEMP-Stack, in dem WordPress eine von vielen unterstützten Anwendungen ist. Das ist für die meisten kleinen und mittleren Websites völlig ausreichend, sollte bei der Erwartungshaltung aber bewusst eingeordnet werden.

Die WordPress-Installation erfolgt typischerweise über die Easy Install Apps – eine Sammlung von über 30 Skripten, mit denen Anwendungen wie WordPress, Joomla, MediaWiki, PrestaShop oder Magento per One-Click ins Hosting eingespielt werden. Der Prozess dauert wenige Minuten, und am Ende hat man eine lauffähige WordPress-Instanz inklusive automatisch generierter Datenbank und SSL-Zertifikat. Wer lieber händisch arbeitet, lädt die offiziellen WordPress-Files per FTP oder SFTP hoch und legt eine MySQL-Datenbank im Kundenmenü an.

PHP wird in einer beeindruckend breiten Versionsspanne angeboten – von PHP 5.2 (für Legacy-Projekte) bis PHP 8.4 (für moderne Performance). Diese Versionsbreite ist nicht selbstverständlich; viele Hoster bieten nur die letzten zwei oder drei Hauptversionen an. Die PHP-Konfiguration kann pro Hosting feingranular eingestellt werden, sogar bis auf Subdomain-Ebene. Memory Limits, max_execution_time und Upload-Größen lassen sich anpassen – wichtig für WordPress-Setups mit großen Plugins wie WooCommerce oder LearnDash. Auf der Datenbankseite stehen MySQL 5.7 und 8.0 zur Verfügung, ergänzt um PostgreSQL 9.6 für Sonderfälle. Je nach Paket sind 10 bis 300 Datenbanken inklusive – mehr als genug, da WordPress nur eine einzige braucht.

Beim Caching wird es interessanter. easyname unterstützt sowohl Redis als auch Memcached als Object-Cache-Backends. Beide Technologien beschleunigen WordPress signifikant, weil häufig abgefragte Datenbank-Inhalte nicht mehr aus MySQL gezogen, sondern aus dem RAM bedient werden. In Kombination mit Plugins wie Redis Object Cache, W3 Total Cache oder WP Rocket ergibt das eine Performance, die sich nicht vor spezialisierten Managed-Hostern verstecken muss. Page-Caching auf Hoster-Ebene (also außerhalb des Plugins, etwa via Varnish oder Server-Cache) ist dagegen nicht der Standardweg – das übernehmen WordPress-Plugins selbst.

Was easyname nicht bietet, ist Managed WordPress im engeren Sinn. Es gibt keine automatischen WordPress-Core-Updates auf Hoster-Ebene, kein Plugin-Staging, keine WP-CLI-Integration im Kundenmenü, keine automatischen Plugin-Vulnerability-Scans. Wer das braucht, ist bei easyname falsch und sollte einen spezialisierten Managed-WordPress-Hoster wählen. Wer dagegen die volle Kontrolle behalten und nach Kasten-Konzept arbeiten möchte – also Themes und Plugins selbst aktualisieren, Backups selbst zusätzlich anlegen, Sicherheitslücken selbst überwachen –, findet bei easyname einen verlässlichen, schnellen und flexiblen Stack zu fairen Preisen. Für Webdesign-Agenturen und Freelancer, die mehrere Kundenwebsites auf einem Paket bündeln möchten, ist das kombiniert mit den großzügigen Datenbanklimits und SSH-Zugriff sogar besonders attraktiv.

Sicherheit und DSGVO

In Sachen Datenschutz spielt easyname seine geografischen Stärken konsequent aus. Da die Hauptrechenzentren in Wien stehen und die Frankfurt-/Zürich-Standorte ebenfalls innerhalb der EU-DSGVO bzw. des angemessenen Datenschutzniveaus der Schweiz liegen, ist die Datenverarbeitung von Haus aus DSGVO-konform. Es gibt keine Drittlandtransfers in die USA wie bei manchen US-amerikanischen Hostern, kein Schrems-II-Risiko, keine CLOUD-Act-Problematik. Für österreichische und deutsche Kunden, die mit personenbezogenen Daten arbeiten, ist das eine deutliche Reduktion der Compliance-Komplexität.

Alle drei Rechenzentrumsstandorte sind nach ISO/IEC 27001 zertifiziert. Diese Zertifizierung deckt Informationssicherheits-Managementsysteme ab und wird regelmäßig von externen Prüfern auditiert. Sie ist für Unternehmen, die selbst nach ISO 27001 oder vergleichbaren Standards (TISAX, BSI-Grundschutz) zertifiziert sind und dies an ihre Subdienstleister weitergeben müssen, oft ein Mindestkriterium. easyname stellt entsprechende Auftragsverarbeitungsverträge (AVV) zur Verfügung, die Geschäftskunden online im Kundenmenü abrufen und gegenzeichnen können – ein Standard, der heute bei DSGVO-konformen Hostern dazugehören sollte, aber tatsächlich nicht überall sauber umgesetzt ist.

SSL-Zertifikate gehören in allen Webhosting-Paketen kostenlos zum Lieferumfang. Standardmäßig werden Let’s Encrypt-Zertifikate ausgegeben, die alle drei Monate automatisch erneuert werden. Wer höherwertige Domain-Validation- oder Organization-Validation-Zertifikate (etwa von RapidSSL oder Sectigo) benötigt, kann diese gegen Aufpreis dazubuchen. Wildcard-SSL für Subdomain-strukturen ist möglich und in Premium-Paketen oft günstiger oder inklusive.

Beim Backup-Konzept fährt easyname eine Strategie, die in der Praxis sehr robust ist: Webspace und Datenbanken werden alle zwei Stunden automatisch gesichert und sieben Tage rückwirkend vorgehalten. Konkret stehen zur Verfügung: ein Backup der letzten zwei Stunden, der letzten zwei Nächte und der letzten beiden Sonntage. Wiederherstellungen lassen sich rund um die Uhr aus dem Kundenmenü auslösen – ohne Support-Ticket, ohne Wartezeit. Für Geschäftskunden ist diese Selbstbedienungs-Wiederherstellung Gold wert, weil im Krisenfall jede Minute zählt.

Auf Plattform-Ebene gibt es DDoS-Schutz auf Netzwerkebene, Spam- und Virenschutz für E-Mail-Postfächer, sowie 24/7-Monitoring der Server. Brute-Force-Schutz für WordPress-Logins muss man allerdings selbst per Plugin (z. B. Limit Login Attempts Reloaded oder Wordfence) ergänzen, weil der Hoster hier keine WordPress-spezifischen Schutzschichten vorgelagert hat. Wer eine zertifizierungspflichtige Branche bedient – Gesundheitswesen, Anwaltskanzleien, Vereine mit sensiblen Mitgliederdaten –, findet bei easyname insgesamt eine solide, gut dokumentierte Basis. Für richtig regulierte Branchen wie Banken oder Versicherungen wäre ein dedizierter Server oder Cloud-Setup natürlich die robustere Wahl, was easyname mit eigenen Cloud- und VPS-Produkten ebenfalls anbietet.

Tarife und Preise (Stand 2026)

Das aktuelle easyname-Webhosting-Portfolio ist in vier Pakete gegliedert, die jeweils mit dem Zusatz „v2“ versehen sind – ein Hinweis auf die letzte Plattform-Generation. Die Preise verstehen sich inklusive 20 Prozent österreichischer Umsatzsteuer und sind im ersten Vertragsjahr durch starke Einstiegsrabatte deutlich reduziert. Nach 12 Monaten gelten die regulären Preise. Eine Mindestvertragslaufzeit gibt es im flexibelsten Tarif von einem Monat, gekündigt werden muss zwei Wochen vor Ende der Laufzeit.

Paket Einstiegspreis (12 Mon.) Regulärpreis Speicher MySQL-Datenbanken Empfohlener Einsatz
Small v2 3,00 EUR/Monat 4,40 EUR/Monat 75 GB SSD 10 Einsteiger, persönliche Websites, kleine Blogs
Medium v2 1,00 EUR/Monat 7,90 EUR/Monat 150 GB SSD 50 Ambitionierte Projekte, wachsende Websites
Large v2 6,00 EUR/Monat 10,70 EUR/Monat 300 GB SSD 150 Professionelle Websites, Firmenauftritte, Online-Shops
X-Large v2 11,00 EUR/Monat 21,50 EUR/Monat 600 GB SSD 300 Allround-Paket ohne Limits

Alle vier Pakete enthalten als Standard: 100% SSD-Storage, unbegrenzten Datentransfer, kostenlose Let’s Encrypt SSL-Zertifikate, unbegrenzte E-Mail-Postfächer, SSH- und FTP-Zugang, über 30 Easy Install Apps inklusive WordPress-One-Click, automatische 2-Stunden-Backups (7 Tage rückwirkend), DDoS-Schutz, ISO-27001-zertifizierte Rechenzentren in Österreich und CO2-neutrale Energieversorgung. PHP-Versionen von 5.2 bis 8.4 sind in allen Paketen verfügbar, MySQL 5.7/8.0 sowie PostgreSQL 9.6. Setup-Gebühren fallen nicht an. Eine 30-tägige Geld-zurück-Garantie ist Standard.

Auffällig ist, dass keines der vier Pakete eine Domain-Registrierung inkludiert hat – Domains werden separat verrechnet, ab 6,00 EUR/Jahr im Einstiegsjahr (Aktion) bzw. 35,90 EUR pro Jahr regulär für eine .at- oder .com-Domain. Das ist ein Punkt, in dem sich easyname von Mitbewerbern wie All-Inkl unterscheidet, die in den Mittelklasse-Paketen meist eine Domain inkludieren. Wer mit einer .at-Domain plant und ohnehin bei easyname kauft, sollte Domain plus Hosting im Bundle kalkulieren.

Neben Webhosting bietet easyname zusätzlich VPS-Server (ab 1,90 EUR/Monat im Aktionspreis, regulär 10,90 EUR), Cloud-Server, Homepage-Baukasten (4,90 EUR/Monat), reine E-Mail-Pakete (1,99 EUR/Monat) und Domain-Registrierung über mehr als 482 Endungen. Ein dediziertes „WordPress-Hosting“-Paket im Sinne eines Managed-WordPress-Tarifs gibt es im klassischen Sinne nicht – WordPress läuft auf den Standard-Webhosting-Paketen, was preislich attraktiv, aber featureseitig eben nicht „managed“ ist.

Performance

In den unabhängigen Tests schneidet easyname performance-seitig solide bis gut ab. Hosttest.at misst über alle Pakete hinweg eine durchschnittliche Verfügbarkeit von 99,93 Prozent – damit liegt easyname leicht über dem eigenen SLA-Versprechen von 99,95 Prozent (das SLA ist ein Garantiewert, der gemessene Wert liegt darunter, weil das SLA Wartungsfenster ausschließt; effektiv ist 99,93 Prozent ein realistischer Betriebswert). Websiteplanet vergibt in der Performance-Kategorie eine Note „B+“ und bewertet die Ladezeiten als ordentlich, aber nicht herausragend. Im internationalen Vergleich landet easyname auf Hostadvice-ähnlichen Portalen meist im oberen Mittelfeld.

Subjektiv nehmen Kunden die Performance als angenehm schnell wahr, vor allem bei Zugriffen aus Österreich und dem deutschsprachigen Raum. Das hat einen einfachen geographischen Grund: Die Server stehen in Wien, die meisten Besucher österreichischer KMU-Websites sitzen ebenfalls in Österreich oder Süddeutschland, und die Latenz ist entsprechend niedrig. Bei interkontinentaler Auslieferung – etwa für Websites mit signifikantem US-Traffic – fehlt allerdings ein integriertes CDN, das müsste man selbst per Cloudflare oder BunnyCDN ergänzen.

Die SSD-basierte Architektur, Redis-/Memcached-Unterstützung und die gut konfigurierbaren PHP-Versionen ermöglichen WordPress-Setups, die auch bei mittlerem Traffic spürbar besser performen als reine HDD-Shared-Hostings. In Kombination mit einem Caching-Plugin wie WP Rocket oder LiteSpeed Cache und einer ordentlichen Bildoptimierung lassen sich Lighthouse-Scores im grünen Bereich realisieren. Wer dagegen einen WooCommerce-Shop mit 10.000+ Produkten und vielen gleichzeitigen Checkout-Sessions plant, sollte bei easyname mindestens auf das Large- oder X-Large-Paket gehen oder direkt auf VPS/Cloud wechseln.

Support

Der Kundensupport ist bei easyname das, was am häufigsten und enthusiastischsten gelobt wird – sowohl auf Trustpilot als auch auf hosttest.at und in unabhängigen Reviews. Das Support-Team sitzt in Wien, spricht muttersprachlich Deutsch und arbeitet auf Englisch ebenso routiniert. Die Erreichbarkeit ist klar geregelt: Telefonisch von Montag bis Donnerstag von 9 bis 18 Uhr, am Freitag von 9 bis 17 Uhr. Per E-Mail- und Ticketsystem ist der Support 24/7 erreichbar.

Das ist nicht 24/7-Telefon-Support, wie ihn manche internationalen Player anbieten, aber der Verzicht hat seine Logik: easyname konzentriert die Kompetenz auf wenige, dafür sehr gut ausgebildete Mitarbeiter. In den Trustpilot-Reviews tauchen immer wieder dieselben Adjektive auf: „schnell“, „kompetent“, „freundlich“, „geduldig“, „lösungsorientiert“. Bei 1.241 Bewertungen und einem Durchschnitt von 5 Sternen (96 Prozent 5-Stern-Bewertungen) ist das ein außergewöhnlich guter Wert. Die deutsch- und österreich-spezifischen Trustpilot-Seiten bestätigen das Bild über alle Sprachen hinweg.

Einen Live-Chat gibt es zwar – allerdings ist die Verfügbarkeit laut Websiteplanet nicht überall verlässlich, und die typische Antwortzeit per E-Mail liegt im Bereich weniger Stunden bis maximal eines Tages. Wer Probleme hat, sollte daher bei wirklich dringenden Themen zum Telefon greifen – das funktioniert nach übereinstimmenden Berichten am schnellsten und zielgerichtetsten. Eine umfangreiche Wissensdatenbank unter support.easyname.com ergänzt den persönlichen Support mit Anleitungen zu PHP-Konfiguration, WordPress-Installation, E-Mail-Setup und vielen weiteren Themen.

Was Nutzer berichten

Das öffentliche Bild von easyname ist überwiegend positiv und zwar quer durch alle relevanten Bewertungsplattformen. Auf Trustpilot kommt easyname auf 5 Sterne mit 1.241 Bewertungen, davon 96 Prozent im 5-Sterne-Bereich. Hosttest.at vergibt 4,6 von 5 Sternen bei 99 verifizierten Bewertungen mit einer Weiterempfehlungsrate von 92 Prozent. Bei Hostadvice schneidet easyname ebenfalls überdurchschnittlich ab. Websiteplanet vergibt 4,2 von 5 Punkten und stuft easyname als soliden, aber nicht aggressiv konkurrenzfähigen Anbieter ein.

Die positiven Stimmen drehen sich fast immer um drei Themen: erstens den Support, der als außergewöhnlich kompetent und schnell erlebt wird; zweitens die Benutzerfreundlichkeit des Kundenmenüs, das im Vergleich zu klassischen cPanel-Installationen deutlich übersichtlicher daherkommt; drittens das gute Preis-Leistungs-Verhältnis, vor allem im ersten Vertragsjahr mit den Aktionspreisen. Mehrere Reviewer berichten von langjährigen Kundenverhältnissen über zehn Jahre und mehr.

Auf der kritischen Seite gibt es einzelne, aber wiederkehrende Themen. Manche Langzeitkunden empfinden, dass die Servicequalität in den letzten Jahren – also seit der Eingliederung in die dogado-Gruppe 2020 und der Übernahme von Emerion-Beständen – an manchen Stellen leicht abgenommen habe. Konkret werden gelegentliche Webmail-Probleme genannt sowie vereinzelt mehrtägige Email-Ausfälle nach Migrationen übernommener Kundenbestände. Auch eine Kommunikation rund um Vertragsänderungen und Tariferhöhungen wurde vereinzelt als nicht transparent genug kritisiert. Das sind allerdings Einzelstimmen in einem ansonsten sehr positiven Gesamtbild – nicht systemische Probleme. Whtop.com vergibt 5,9 von 10 Punkten und ist damit der kritischste der gesichteten Tester, wobei diese Plattform eine sehr kleine Bewertungsbasis von nur neun Nutzern hat und damit kaum repräsentativ ist.

Für wen geeignet

easyname ist eine besonders gute Wahl für österreichische und süddeutsche kleine bis mittelgroße Unternehmen, die Wert auf einen lokalen, deutschsprachigen Anbieter mit echtem Wiener Support legen. Klassische Zielgruppen sind selbständige Berater, Handwerksbetriebe, Bäckereien und kleinere Gastronomen, Anwaltskanzleien, Arztpraxen, Vereine und KMU mit Standardanforderungen an WordPress – also typischerweise eine Visitenkarten-Website, ein Blog, ein kleiner Online-Shop oder ein Buchungs-/Terminsystem.

Auch Webdesign-Freelancer und kleinere Agenturen finden in easyname einen verlässlichen Partner: Die großzügigen Datenbanklimits (50 bei Medium, 150 bei Large) erlauben das Bündeln mehrerer Kundenwebsites auf einem Paket. SSH-Zugang, flexible PHP-Konfiguration und Redis/Memcached-Support genügen den meisten Standardszenarien. Die DSGVO-Compliance durch österreichische Server ist ein Verkaufsargument, das man Kunden direkt mitgeben kann.

Weniger gut passt easyname für High-Performance-WordPress-Betreiber mit hohem internationalen Traffic, für stark traffic-getriebene Online-Shops mit sehr vielen gleichzeitigen Checkouts oder für Kunden, die explizit Managed WordPress mit Auto-Updates, Plugin-Staging und WordPress-spezifischer Sicherheitsschicht wünschen. Auch Entwickler, die Git-Deployment, WP-CLI, Composer und CI/CD-Workflows direkt aus dem Hosting-Menü heraus erwarten, finden bei spezialisierten Anbietern wie Raidboxes, Kinsta oder WP Engine ein passenderes Werkzeug. Wer dagegen ein verlässliches, faires, wienerisch-charmantes Hosting für ein WordPress-Projekt sucht, das einfach läuft, ist bei easyname richtig.

Fazit

easyname ist ein Hoster mit Charakter – und das in einem Marktsegment, in dem viele Mitbewerber austauschbar geworden sind. Die zwanzig Jahre Firmengeschichte, die klare Wiener Verankerung, die drei eigenen Rechenzentren in der österreichischen Hauptstadt und der konstant hochgelobte Support bilden zusammen ein Profil, das sich in der DACH-Region klar von internationalen Massen-Anbietern abhebt. Wer einen Hoster sucht, der Probleme persönlich, schnell und auf Augenhöhe löst, wird hier mit hoher Wahrscheinlichkeit zufrieden – das spiegeln die 96 Prozent 5-Sterne-Bewertungen auf Trustpilot bei über 1.200 Reviews eindrucksvoll wider.

Die technische Basis ist solide, modern und gut konfigurierbar: SSDs in allen Paketen, PHP von 5.2 bis 8.4, MySQL 5.7/8.0, Redis und Memcached für anspruchsvolle WordPress-Setups, automatische 2-Stunden-Backups mit Selbstwiederherstellung, ISO-27001-zertifizierte Rechenzentren mit CO2-neutralem Strom und einer SLA-Verfügbarkeit von 99,95 Prozent. Die Tarifstruktur ist ehrlich – starke Einstiegsrabatte im ersten Jahr, danach realistische Standardpreise –, und mit Paketen von Small (3,00 EUR Aktion bzw. 4,40 EUR regulär) bis X-Large (11,00 EUR bzw. 21,50 EUR) findet sich für jede Projektgröße ein passender Tarif. Die DSGVO-Konformität ist durch die ausschließlich europäischen Standorte und einen sauberen AVV-Prozess von Haus aus gegeben.

Die Schwächen liegen weniger im Hosting selbst als in der Positionierung gegenüber spezialisierten Anbietern. easyname ist kein Managed-WordPress-Hoster im engeren Sinn: Kein Auto-Update für Plugins, kein Staging-Klick, keine Container-Plattform, kein integriertes CDN, keine WordPress-spezifische Sicherheitsschicht. Wer das braucht, ist bei Raidboxes, Kinsta oder WP Engine besser aufgehoben – und zahlt dort dafür auch ein Vielfaches. Auch Domains sind in keinem der vier Pakete inkludiert, was bei der Preiskalkulation zu beachten ist. Vereinzelte kritische Stimmen über leichte Servicequalitäts-Verschiebungen seit der dogado-Übernahme 2020 sind real, aber bleiben im Gesamtbild Randerscheinungen.

Für die typische Zielgruppe – KMU, Handwerk, Beratungsdienstleister, Vereine, kleinere Agenturen, Arztpraxen, Kanzleien – ist easyname eine der besten verfügbaren Optionen im DACH-Raum: lokal, kompetent, fair, technisch zeitgemäß, DSGVO-stark, mit einem Support, der den Namen wirklich verdient. Vor allem für österreichische Kunden, die Wert auf einen heimischen Hoster mit echtem Wiener Standbein legen, gibt es im aktuellen Marktumfeld kaum einen attraktiveren Mittelklasse-Anbieter.

Note: 8,5 von 10. Punktabzug gibt es für die fehlenden echten Managed-WordPress-Features, das nicht inkludierte CDN und die Domain, die separat zu buchen ist. Punkte gibt es großzügig für die ehrliche und transparente Kommunikation, die ISO-27001-zertifizierten Wiener Rechenzentren, das hervorragend bewertete Support-Team, die moderne Caching-Unterstützung und das insgesamt sehr stimmige Preis-Leistungs-Verhältnis.

Was Nutzer berichten

Aggregiert aus Trustpilot, Reddit, Hosttest.de und einschlägigen Test-Blogs · Triangulationsprinzip (≥2 Quellen pro Aussage)

Sehr positiv. easyname genießt ein außergewöhnlich gutes Ruf-Bild im DACH-Raum, getragen von einer 5-Sterne-Bewertung auf Trustpilot (96% 5-Sterne bei 1.241 Reviews), 4,6/5 auf Hosttest.at und einer Weiterempfehlungsrate von 92%. Der Wiener Hoster wird über alle Plattformen hinweg als kompetent, fair, technisch solide und besonders supportstark wahrgenommen. Vereinzelte kritische Stimmen zu Webmail-Problemen und leichten Servicequalitäts-Verschiebungen seit der dogado-Übernahme 2020 bleiben Randerscheinungen.

Was Nutzer konsistent loben

  • Hervorragend bewerteter, deutschsprachiger Support aus Wien (kompetent, schnell, geduldig)
  • Drei eigene ISO-27001-zertifizierte Rechenzentren in Wien, glasfaserverbunden
  • CO2-neutraler, atomstromfreier Strombezug an allen Standorten
  • Volle DSGVO-Konformität durch ausschließlich europäische Server (Wien, Frankfurt, Zürich)
  • Breite PHP-Versionsauswahl von 5.2 bis 8.4 plus Redis/Memcached für WordPress-Performance
  • Automatische 2-Stunden-Backups mit Self-Service-Wiederherstellung über 7 Tage
  • Faires Preis-Leistungs-Verhältnis und transparente Tarifstruktur
  • SSD in allen Paketen, unbegrenzter Datentransfer, kostenlose Let's Encrypt SSL-Zertifikate
  • Großzügige Datenbank-Limits (10 bis 300) ideal für Agenturen mit mehreren Kundenwebsites
  • SLA von 99,95% Verfügbarkeit, gemessene Uptime laut Hosttest.at bei 99,93%

Was Nutzer kritisieren

  • Keine echten Managed-WordPress-Features (kein Auto-Update, kein Staging, keine Plugin-Vulnerability-Scans)
  • Domains sind in keinem der vier Webhosting-Pakete inkludiert
  • Kein integriertes CDN, muss extern (Cloudflare, BunnyCDN) ergänzt werden
  • Telefon-Support nur werktags, kein 24/7-Telefon
  • Vereinzelte Berichte zu Webmail-Problemen und Spam-Listing nach Migrationen
  • Einige Langzeitkunden empfinden leichte Servicequalitäts-Verschiebungen seit dogado-Übernahme 2020
  • Kein WP-CLI- oder Git-Deployment direkt im Kundenmenü
  • Live-Chat-Verfügbarkeit laut Websiteplanet nicht durchgängig zuverlässig
  • Vereinzelte Kritik an Transparenz bei Vertragsänderungen und Tariferhöhungen
  • Für High-Traffic-Shops und internationales Publikum nicht erste Wahl
Quellen anzeigen

Bewertung abgeben

Klicke auf die Sterne — eine Bewertung pro IP. Anonym. Keine Anmeldung nötig.

Wie hilfreich war dieser Beitrag?

Klicke auf die Sterne um zu bewerten!

Durchschnittliche Bewertung 0 / 5. Anzahl Bewertungen: 0

Bisher keine Bewertungen! Sei der Erste, der diesen Beitrag bewertet.

Diese aggregierte Nutzer-Bewertung erscheint mit Sterne-Snippet in Google-Suchergebnissen (Schema.org Rich Results).

easyname ausprobieren?

Direkt zum Anbieter — alle Tarife & aktuellen Konditionen.

Zur Website von easyname →
Consent Management Platform von Real Cookie Banner