DDoS-Schutz

Schutz vor verteilten Überlastungs-Angriffen, bei denen tausende Bots gleichzeitig die Website lahmlegen wollen.

DDoS steht für „Distributed Denial of Service“ — ein Angriff, bei dem hunderte oder tausende kompromittierte Rechner (Botnet) gleichzeitig Anfragen an deine Site schicken, um sie lahmzulegen. Ohne Schutz ist eine Site in Sekunden offline.

Wie funktioniert DDoS-Schutz?

  • Volumetrisch: Riesige Bandbreiten am Edge des Netzes — der Anbieter „schluckt“ den Traffic.
  • Application Layer: Erkennt verdächtige Muster (zu viele Anfragen pro IP, ungewöhnliche User-Agents).
  • Rate Limiting: Begrenzt Anfragen pro Quelle.
  • Challenge-Pages: JavaScript-Captcha vor dem Backend.

Wer braucht DDoS-Schutz?

Im Grunde jeder. Angriffe sind heute oft keine gezielten Attacken, sondern Kollateralschäden — z. B. wenn jemand auf demselben Shared Server angegriffen wird. Höheres Risiko: kontroverse Themen, Wettbewerb mit großen Konkurrenten, politische Inhalte, Glücksspiel.

Worauf achten?

  • Ist DDoS-Schutz inklusive? Bei Premium-Hostern meist ja, bei Shared Hosting oft nein.
  • Welche Schichten? Nur Layer 3/4 (Volumetrik) reicht oft nicht — Layer 7 (HTTP) wichtig.
  • Wer ist Provider? Cloudflare, Akamai, Imperva — die großen Drei. Hetzner und OVH haben eigene.
  • Wie hoch ist die Schutzgrenze? Manche Anbieter schützen bis 100 Gbit/s, andere unbegrenzt.

Wer kein DDoS-Schutz beim Hoster bekommt, kann Cloudflare als Reverse-Proxy davorsetzen (kostenloser Plan reicht oft).

Kategorie: DSGVO Synonyme: DDoS-Mitigation DDoS Protection
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