DNS
Domain Name System: Übersetzt Domain-Namen (deine-seite.de) in IP-Adressen, damit Browser die Server finden.
Das DNS (Domain Name System) ist das Telefonbuch des Internets. Wenn du deine-seite.de tippst, fragt der Browser einen DNS-Server: „Welche IP gehört dazu?“ Erst mit dieser IP-Adresse kann der Browser den richtigen Server kontaktieren.
Wichtige DNS-Record-Typen
- A-Record: Domain → IPv4-Adresse
- AAAA-Record: Domain → IPv6-Adresse
- CNAME: Domain → andere Domain (z. B. www → Hauptdomain)
- MX: Wo gehen E-Mails hin?
- TXT: Frei nutzbar, oft für SPF, DKIM, Domain-Verifikation
- NS: Welcher DNS-Server ist autoritativ?
TTL — Time To Live
Jeder Record hat einen TTL-Wert (in Sekunden): wie lange darf ein DNS-Resolver die Antwort cachen? Bei Hoster-Wechsel solltest du vor der Migration TTL auf 300 (5 Min) senken — sonst dauert die Umstellung 24–48 Stunden, weil alte Werte gecached sind.
DNS-Hosting
Standardmäßig liegt das DNS beim Domain-Registrar (z. B. INWX, IONOS). Du kannst es aber zu einem spezialisierten DNS-Provider verlagern, z. B. Cloudflare, AWS Route 53. Vorteile: schneller, ausfallsicherer, mehr Features.
Worauf achten?
- Hat dein Hoster ein DNS-Panel? (Pflicht)
- Sind alle Record-Typen unterstützt? (CAA, ALIAS oft fehlend bei billigen Anbietern)
- Gibt es ein DNSSEC-Angebot zur Authentifizierung?