NVMe SSD
NVMe (Non-Volatile Memory Express) ist das Protokoll, mit dem moderne SSDs direkt mit der CPU kommunizieren — über die PCIe-Schnittstelle statt über den älteren SATA-Bus. Die praktische Folge: massiv höhere Lese-/Schreibraten und niedrigere Latenz.
Performance-Unterschied
- HDD (klassisch): ca. 100 MB/s
- SATA-SSD: ca. 550 MB/s
- NVMe-SSD: 3.000–7.000 MB/s
Was bringt das WordPress?
Datenbank-Abfragen, das Lesen von Plugin-Dateien, das Schreiben von Cache-Einträgen — alles geht über die SSD. Bei NVMe sinkt der TTFB spürbar, vor allem wenn keine Object-Cache-Schicht (Redis) im Spiel ist. Im A/B-Vergleich auf identischer Hardware: 30–50 % schnellere Datenbankabfragen.
Worauf achten?
Inzwischen werben fast alle Premium-Hoster mit NVMe. Wichtig: Ist die Datenbank auch auf NVMe? Manche Anbieter haben den Webspace auf NVMe, die DB aber auf einem Backup-NAS. Außerdem entscheidend: Wie viele Sites teilen sich eine NVMe? In großen Shared-Setups bringt selbst NVMe nichts, wenn 1000 Nutzer gleichzeitig schreiben. Cloud-Anbieter (AWS, Google Cloud) bieten NVMe-Storage als Standard.