Nginx
Moderner Webserver, der auf Geschwindigkeit und niedrige Speichernutzung optimiert ist. Standard bei vielen Premium-Hostern.
Nginx (gesprochen „Engine X“) wurde 2004 entwickelt, um das C10K-Problem zu lösen — also 10.000 gleichzeitige Verbindungen pro Server. Heute treibt er einen Großteil aller Hochlast-Websites an, von Netflix bis Cloudflare.
Was macht Nginx besser als Apache?
- Event-getrieben statt prozess-basiert: Ein Worker bedient tausende Verbindungen parallel.
- Sehr guter Static-Content-Server: Liefert Bilder, CSS und JS extrem schnell aus.
- Reverse-Proxy + Load-Balancer: Eingebaut, ohne Zusatz-Software.
- Niedriger RAM-Verbrauch: Wichtig auf VPS und Cloud-Servern.
Schwächen
Keine .htaccess-Dateien — alle Konfigurationen liegen zentral in nginx.conf. Bei Shared-Hostern ist das ein Problem; bei Managed-WordPress-Hostern dagegen Vorteil, weil der Anbieter die Optimierungen einheitlich rollout.
Worauf achten beim Hoster?
Premium-Hoster wie Raidboxes, Kinsta, WP Engine oder Cloudways setzen fast ausschließlich auf Nginx, oft kombiniert mit FastCGI-Cache oder Varnish. Wenn dein Anbieter „Nginx + PHP-FPM + Redis“ nennt, hast du ein modernes Setup. LiteSpeed ist eine Alternative mit ähnlicher Architektur und integriertem Cache.